28. September 1913 in Winterthur geboren.
1914 Umzug nach Moskau.
1918 Flucht aus Moskau und Rückkehr nach Winterthur.
1920 Umzug nach Athen.
1922 Rückkehr nach Winterthur; Besuch des Gymnasiums.
1931–1935 Vorkurs und Fachklasse für Grafik an der Kunstgewerbeschule der Stadt
Zürich. Erste Beschäftigung mit Signeten. Studienaufenthalte in Stockholm, Basel
und Paris.
1937 Gründung des Ateliers Honegger und Lavater für angewandte Grafik in Zürich
zusammen mit Gottfried Honegger. Erste bedeutende Aufträge für das Signet der
Schweizerischen Landesausstellung und das Logo des Schweizerischen Bankvereins
(heute UBS).
1940 Heirat mit Gottfried Honegger.
1943 Geburt der Tochter Bettina (Egger).
1944 Geburt der Tochter Cornelia (Hesse-Honegger).
1944–1958 Redaktionsleitung und Gestaltung der Kinder- und Jugendzeitschrift
«Jugendwoche».
1949 Kinderbuch «Sandy und die Kinder».
1957–1958 grossformatige Tafelbilder für die 2. Schweizerische Ausstellung für
Frauenarbeit (SAFFA).
1958 Übersiedlung nach New York. Wissenschaftliche Illustrationen (Knaur
visuell). Beeindruckt von der Expressivität der Signale und Werbeschilder im
amerikanischen Strassenbild, erarbeitet Warja Piktogramme als bildsprachliche
Elemente.
1960 Rückkehr nach Zürich, Zweitatelier in Paris. Immer wieder Aufenthalte in
New York.
1962 Die Basilius Presse in Basel und das Junior Council des Museum of Modern
Art in New York geben Warjas Leporello «Wilhelm Tell» heraus; es folgen weitere
18 Folded Storys.
1965 übernimmt Adrien Maeght Éditeur in Paris die Herausgabe ihrer
Faltgeschichten («Imageries»). Illustration eigener Märchen und von solchen der
Gebrüder Grimm, von Charles Perrault und Hans Christian Andersen in ihrer
Zeichensprache, z. B. «Rotkäppchen» (1965) und «Die Fabel vom Zufall» (1968).
1971 «La Mélodie de Turdidi», eine Parabel auf das künstlerische Schaffen. Neben
Faltbüchern in limitierten Auflagen schafft Lavater auch handkolorierte
Originale oder «Perceptibles», kleine Kästchen mit symbolhaften, beweglichen
Miniobjekten.
1972–1975 zwei Wandkeramiken für die Wasserversorgung der Stadt Zürich.
1973 Gedichtband «perzeptionen»; jedem Buchstaben wird ein neu entworfenes
Zeichen gegenübergestellt.
1993 Arbeit an Kurzfilmen nach sechs Märchen.
3. Mai 2007 im Alter von 93 Jahren in Zürich gestorben.